Digitalisierung Produktionssteuerung - <p>So digitalisieren Unternehmen ihre Produktionssteuerung.

Digitalisierung Produktionssteuerung -

So digitalisieren Unternehmen ihre Produktionssteuerung.

Produzierende Unternehmen sind heute der zunehmenden Nachfrage nach individuellen Produkten bis zu personalisierten Fabrikaten ausgesetzt. Dies hat steigende Variantenzahlen in der Produktion zur Folge. Manuelle Produktionsplanungs- und -Steuerungsmethoden sind diesen Herausforderungen nur zu einem begrenzten Maße gewachsen, und stellen viele Unternehmen ohne passende digitale Werkzeuge vor große Herausforderungen. Der Weg in die Digitalisierte Produktion bringt daher große Möglichkeiten mit sich.

Die Digitalisierung der Produktionssteuerung erfolgt in aufeinander aufbauenden Phasen. Das Fundament bildet dabei ein ganzheitlicher, aufeinander abgestimmter und digitaler Informationsfluss. Um für die Logistik und Produktion ein zugeschnittenes Gesamtkonzept für den digitalen Informationsfluss zu entwickeln, müssen die individuellen Kundenanforderungen in einem einheitlichem Planungsansatz berücksichtigt werden. Hierfür werden alle für die Produktion relevanten Informationen in digitaler Form aufgenommen und am Ende in einer Datenbank konsolidiert. Dadurch lassen sich Informationen, schnell auswerten, teilen, verändern oder erweitern wodurch sich bereits große Erfolge mit einfachen Tools realisieren lassen.

 

 

Die Digitalisierung bewirkt nicht nur eine höhere Ressourcenausnutzung, sondern auch eine bessere Einbindung der Mitarbeiter. Digitale Assistenzsysteme unterstützen die Produktionsmitarbeiter in ihrem Alltag und steigern die Effizienz der Fabrik. Wichtig dabei ist zu sehen wo und bis wann Daten erzeugt, gesammelt bzw. verarbeitet werden können.

Für die Realisierung werden dementsprechende IT-Systeme (ERP, PPS, MES, APS) benötigt. In einem klassischen ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist oft auch ein PPS-System (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) vorhanden. Das PPS-System selbst kann nicht direkt die eigentliche Produktion in Form von Prozessen, Anlagen, Lagertechnik und Fördertechnik steuern. Dazu muss ein MES-System (Manufacturing Executive System) zum Einsatz kommen. Um auch komplexere Lieferantenketten in Echtzeit zu überwachen wird ein sog. APS (Advanced Planning and Scheduling System) verwendet. Wird die Kombination aus diesen vier Komponenten benutzt, ist die Voraussetzung für Industrie 4.0 Anwendungen gegeben.

Über ein Cloud-basiertes PPS-System können separate Standorte und unterschiedliche technische Lösungen miteinander verbunden werden. Mit dementsprechender Analysesoftware lassen sich dabei auch transparent Bottle-Necks erkennen, präventive Instandhaltung betreiben und Echtzeit Dashboards erzeugen.

Im laufenden Betrieb werden innerhalb des PPS-Systems folgende Module realisiert:

1. Produktionsprogrammplanung (aus Absatzprognose und Kundenaufträgen)
2. Materialbedarfsplanung (Stücklisten, Losgrößen, Bestellmengen)
3. Zeit- & Kapazitätsplanung (Durchlaufterminierung, Kapazitätsabgleich)
4. Auftragsfreigabe (Produktionssteuerung, Maschinenbelegung)
5. Auftragsüberwachung (Betriebsdatenerfassung, Rückmeldung)

Zukünftig werden so auch selbststeuernde Produktionen entlang einer optimierten Wertschöpfungskette möglich sein. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei der kompetente Umgang mit Daten, Schnittstellen und Data Lakes. Aber auch hier gilt der Lean-Gedanke: Schlanke und optimierte Prozesse in einer digitalisierten Prozesskette sind die Basis bei der Planung jeder zukunftsorientierten Produktionsstätte.

Zu Industrial Engineering

Mehr Insights.

Vom Wertstrom zum Layout - Planen in Prozessen.

Bei einem aktuellen Projekt unseres langjährigen Kunden, der Fa. Torqeedo, lag die Herausforderung des Projekts in der Vielfalt der möglichen Planungsszenarien. Die Anzahl der Szenarien wurde zwar durch einige Restriktionen sowie Fixpunkte eingeschränkt, die Beauftragung in diesem Projekt lag aber dennoch klar auf dem Vergleich möglicher Szenarien.

Weiterlesen

Arbeiten unter Spannung: Gefahren im Griff.

Arbeiten unter Spannung (AuS) bedeutet, dass eine Person bewusst Teile berührt, die unter Spannung stehen oder in die Gefahrenzone gelangt. Diese Tätigkeit gehört zu den gefährlichsten im Bereich der Elektrotechnik, da bereits geringe Spannungen lebensbedrohliche Auswirkungen haben können. Daher ist es entscheidend, die Risiken zu verstehen und durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen abzusichern. In Deutschland ist die Durchführung solcher Arbeiten durch Vorschriften wie die DGUV Regel 3 und Gesetze wie das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) geregelt, damit das Arbeiten unter Spannung so sicher wie möglich ist und Unfälle vermieden werden.

Weiterlesen

Kühlsysteme und Erstbefüllung bei Elektrofahrzeugen.

Bei Fahrzeugen mit rein elektrischem Antrieb wird gemeinhin davon ausgegangen, dass die Erstbefüllung mit Betriebsmedien einfacher ist, als bei Derivaten mit Verbrennungsmotor – es entfällt ja unter anderem die Betankung mit Kraftstoff. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Integration eines elektrischen Fahrzeugs in eine vorhandene Produktion stellt auch für die Medienbefüllung eine besondere Herausforderung dar.

Weiterlesen
Alle anzeigen

Get in touch.

Womit können wir Sie und Ihr Unternehmen unterstützen? Kontaktieren Sie uns!

Ihr direkter Draht zur MCG

Martin Geist

Martin Geist
Industrial Engineering

Telefon: +49 89 383 46 89 0
E-Mail:

Bitte Anrede wählen.
Bitte Nachnamen angeben.
Bitte E-Mail-Adresse angeben.
Bitte Nachricht eingeben.
Bitte Sicherheitsfrage beantworten.
Bitte Checkbox anwählen.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtangaben.

Quick Check starten